Prof. i.R. Dr. Maximilian Forschner

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Foto: Maximilian Forschner


Institut für Philosophie
der Universität Erlangen-Nürnberg
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen

(Ferien-)Sprechstunde: n. V. per Telefon oder Mail

Tel: +49 (0) 9131 85-23994 und 09131 57470
E-Mail: Maximilian.Forschner[at]fau.de

 

 

Schwerpunkte: Praktische Philosophie 

  • griechische und römische Antike
  • Mittelalter, insbesondere Thomas von Aquin
  • europäische Aufklärung, insbesondere Immanuel Kant, Jean-Jacques Rousseau, John Stuart Mill

 

Curriculum vitae

  • 1943 geboren in Reichling/Oberbayern
  • 1962-1967 Studium der Katholischen Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Dillingen an der Donau und an der Ludwig-Maximilians- Universität (LMU) München
  • 1967 Fakultäts- und kirchliches Examen in Theologie
  • 1967-1972 Studium der Philosophie, Pädagogik und Fundamentaltheologie
    an der LMU in München
  • 1972 Promotion in Philosophie (bei Helmut Kuhn, mit einer Arbeit zum Autonomie-Begriff bei Immanuel Kant)
  • 1972-1974 Wissenschaftlicher Assistent für Philosophie an der Universität Augsburg
  • 1974-1980 Wissenschaftlicher Assistent an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1980 Habilitation für Philosophie in Erlangen (mit einer Arbeit über die Alte Stoa)
  • 1980-1982 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Heidelberg und Erlangen
  • 1982-1985 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Osnabrück/Abteilung Vechta
  • Seit 1985 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Publikationen

Im folgenden sind alle Publikationen seit dem Jahr 2009 gelistet.
Publikationen bis zum Jahr 2008 finden Sie unter [frühere Publikationen]

Bücher

  • Forschner, M. (2013). Platon, Euthyphron. Übersetzung und Kommentar. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.

Herausgeberschaften

  • Forschner, M., & Fischer, N. (Eds.) (2010). Die Gottesfrage in der Philosophie Immanuel Kants. Freiburg im Breisgau (u.a.): Herder.

Zeitschriftenartikel

  • Forschner, M. (2016). Über Glück und Moral. John Stuart Mills Antwort auf Kant. Zur Debatte, 2, 42-45.
  • Forschner, M. (2016). Review of: Ugo Zilioli (ed.), From the Socratics to the Socratic Schools: Classical Ethics, Metaphysics and Epistomology. Bryn Mawr Classical Review, 2015, Pp. xx, 216.
  • Forschner, M. (2012). Rousseaus Konzept einer Zivilreligion. Jahrbuch für Recht und Ethik, 20, 43-56.
  • Forschner, M. (2012). Spolocenstvo vo viere. Poznámsky ku Kantovmu pojmu cirkvi. Filozofia, 67(4), 303-314.
  • Forschner, M. (2010). Im Westen nichts Neues? Bemerkungen zu neuerer Rousseauliteratur. Philosophische Rundschau, 57(1), 14-32. https://dx.doi.org/10.1628/003181510791058867
  • Forschner, M. (2009). "Die Würde des Menschen ist unantastbar"- Plädoyer für ein Tabu. Zur Debatte, 3, 12-14.
  • Forschner, M. (2009). Immanuel Kants "Hang zum Bösen" und Thomas von Aquins "Gesetz des Zunders". Über säkulare Aufklärungsanthropologie und christliche Erbsündelehre. Zeitschrift für philosophische Forschung, 63(4), 519-542.

Sammelbandbeiträge

  • Forschner, M. (2016). Marc Aurel und Epikur. Über stoische und epikureische 'meditatio mortis'. In Gerhard Ernst (Eds.), Philosophie als Lebenskunst. Antike Vorbilder, moderne Perspektiven. (pp. 91-108). Berlin: suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2195.
  • Forschner, M. (2016). Der Einfluss der Stoa auf den römischen Begriff der Person. In Hans-Dieter Spengler, Benedikt Forschner, Michael Mirschberger (Eds.), Die Idee der Person als römisches Erbe? (pp. 39-56). Erlangen: FAU University Press.
  • Forschner, M. (2016). Die Kardinaltugenden als Systematisierungsschlüssel angewandter Ethik in den tugendethischen Konzepten Platons und der Stoa. In Wilhelm Korff, Markus Vogt (Eds.), Gliederungssysteme angewandter Ethik. Ein Handbuch. (pp. 311-331). Freiburg-München: Herder.
  • Forschner, M. (2016). Krieg und Frieden in der römischen Antike: Cicero und die Stoa. In Ines-Jacqueline Werkner, Klaus Ebeling (Eds.), Handbuch Friedensethik (pp. 213-224). Wiesbaden: Springer VS.
  • Forschner, M. (2015). "Sollte aber in diesem Leben ein letztes Glück sein, dann ist gewiss, dass es verloren geht". Thomas von Aquin über das Ziel des menschlichen Lebens. In Peter Reifenberg (Eds.), Thomas von Aquins Lehre vom Menschen (pp. 31-58). Würzburg: Echter.
  • Forschner, M. (2015). Zwischen Mythos und Logos. Über die philosophische Theologie der Stoa. In Norbert Fischer, Jakub Sirovátka (Eds.), Vernunftreligion und Offenbarungsglaube. Zur Erörterung einer seit Kant verschärften Problematik (pp. 87-102). Freiburg-Basel-Wien: Herder.
  • Forschner, M. (2014). Der Beitrag der Stoa zur Bildung des philosophischen Gewissensbegriffs. In Franz-Josef Bormann, Verena Wetzstein (Eds.), Gewissen. Dimensionen eines Grundbegriffs medizinischer Ethik (pp. 153-168). Berlin/Boston: Walter de Gruyter.
  • Forschner, M. (2013). Epiktets Theorie der Freiheit im Verhältnis zur klassischen stoischen Lehre (Diss. IV, 1). In Hirsch-Luipold Rainer (Eds.), Epiktet: Was ist wahre Freiheit? Diatribe IV, 1 (pp. 97-118). Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Forschner, M. (2013). Die Gemeinschaft im Glauben. Bemerkungen zu Kants Begriff der Kirche. In Fischer Norbert, Sirovátka Jakub, Voprada David (Eds.), Kant und die biblische Offenbarungsreligion : Kant a biblické zjevené náboženství (pp. 73-84). Prag: Karolinum.
  • Forschner, M. (2013). Mens perfecta. Bemerkungen zum stoischen Tugendbegriff. In Horn Friedrich Wilhelm (Eds.), Ethische Normen des frühen Christentums. Gut - Leben - Leib - Tugend (pp. 399-416). Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Forschner, M. (2012). Immanente Transzendenz: die Stoa und Cicero über die Würde des Menschen. In Sirovátka Jakub (Eds.), Endlichkeit und Transzendenz. Perspektiven einer Grundbeziehung (pp. 23-48). Hamburg: Meiner.
  • Forschner, M. (2012). Pluralismus, Skepsis und Verbindlichkeit. Brauchen wir eine neue Ethik? In Neuhaus Helmut (Eds.), Brauchen wir eine neue Ethik? Ethisches Verhalten in der Gesellschaft heute (pp. 15-43). Erlangen: Univ.-Bibliothek.
  • Forschner, M. (2012). Der formale Grund des Bösen bei Immanuel Kant. In Fischer Norbert (Eds.), Die Gnadenlehre als "salto mortale" der Vernunft? Natur, Freiheit und Gnade im Spannungsfeld von Augustinus und Kant (pp. 268-284). Freiburg im Breisgau: Alber.
  • Forschner, M. (2012). Naturrecht, positives Gesetz und Herrscherwille bei Thomas von Aquin und Wilhelm von Ockham. In Siep Ludwig, Gutmann Thomas, Jakl Bernhard, Städtlöer Michael (Eds.), Von der religiösen zur säkularen Begründung staatlicher Normen. Zum Verhältnis von Religion und Politik in der Philosophie der Neuzeit und in rechtssystematischen Fragen der Gegenwart (pp. 59-80). Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Forschner, M. (2011). Stoic Humanism. In Dierksmeier Claus (Eds.), Humanistic ethics in the age of globality (pp. 49-59). Houndmills: Palgrave Macmillan.
  • Forschner, M. (2011). Glückstheorien der Antike: Aristoteles, Epikur, Stoa. In Reusch Siegfried (Eds.), 18 Antworten auf die Frage nach dem Glück : ein philosophischer Streifzug (pp. 9-22). Stuttgart: Hirzel.
  • Forschner, M. (2011). Über die verschiedenen Bedeutungen des "Hangs zum Bösen". In Höffe Otfried (Eds.), Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (pp. 71-90). Berlin: Akademie Verlag.
  • Forschner, M. (2011). Das Gute. In Krings Hermann, Kolmer Petra (Eds.), Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe (pp. 1132-1144). Freiburg im Breisgau: Alber.
  • Forschner, M. (2010). Kants Gottesbild in der "Religionsschrift". In Fischer Norbert (Eds.), Die Gottesfrage in der Philosophie Immanuel Kants (pp. 109-130). Freiburg im Breisgau: Herder.
  • Forschner, M. (2010). Von politischer Freiheit, sittlicher Freiheit und gesellschaftlicher Freiheit und ihrem möglichen Konflikt. In Krimm Stefan (Eds.), "Freiheit, die ich meine ..." - Zum Ringen um Freiheit in der europäischen Moderne. Acta Neustift (pp. 46-67). München: Bayerischer Schulbuch-Verlag.
  • Forschner, M. (2010). Die Stufen des Fürwahrhaltens: "Vom Meinen, Wissen und Glauben". Mit einem Blick auf Kants Auslegung des Verhältnisses von Glaube und Kirche. In Fischer Norbert (Eds.), Kants Grundlegung einer kritischen Metaphysik. Einführung in die "Kritik der reinen Vernunft" (pp. 391-407). Hamburg: Meiner.
  • Forschner, M. (2010). Zur Antinomie der dynamischen Ideen. In Fischer Norbert (Eds.), Kants Grundlegung einer kritischen Metaphysik. Einführung in die "Kritik der reinen Vernunft" (pp. 285-311). Hamburg: Meiner.
  • Forschner, M. (2010). Das Wesen der Erfahrungserkenntnis. Anmerkungen zu Kants "Grundsätzen des Verstandes". In Fischer Norbert (Eds.), Kants Grundlegung einer kritischen Metaphysik. Einführung in die "Kritik der reinen Vernunft" (pp. 167-183). Hamburg: Meiner.
  • Forschner, M. (2010). Homo naturaliter metaphysicus. Zu Kants "Einleitung" in die "Kritik der reinen Vernunft". In Fischer Norbert (Eds.), Kants Grundlegung einer kritischen Metaphysik : Einführung in die "Kritik der reinen Vernunft" (pp. 33-48). Hamburg: Meiner.
  • Forschner, M. (2010). Macht Moral glücklich? - Does Morality Inspire Happiness? In Emmert Claudia, Rehberger Tobia (Eds.), Glück happens (pp. 114-119). Heidelberg: Kehrer.
  • Forschner, M. (2009). Das Selbst- und Weltverhältnis des Weisen. Über die stoische Begründung des Guten und Wertvollen. In Horn Friedrich Wilhelm, Zimmermann Ruben (Eds.), Jenseits von Indikativ und Imperativ (pp. 19-38). Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Forschner, M. (2009). Idee und Anschauung in Kants Religionsphilosophie. In Klemme Heiner F. (Eds.), Kant und die Zukunft der europäischen Aufklärung (pp. 143-164). Berlin: De Gruyter.
  • Forschner, M. (2009). Das Prinzip des größten Glücks. Der noble Utilitarismus John Stuart Mills. In Nissing Hanns-Gregor, Mülller Jörn (Eds.), Grundpositionen philosophischer Ethik. Von Aristoteles bis Jürgen Habermas (pp. 105-122). Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
  • Forschner, M. (2009). Gesellschaftlicher Nutzen, persönliches Vergnügen und menschliche Würde. Zur Theorie des guten menschlichen Lebens in John Stuart Mills Utilitarismus. In Böttigheimer Christoph (Eds.), Sein und Sollen des Menschen. Zum göttlich-freien Konzept vom Menschen (pp. 35-46). Münster: Aschendorff.

Sonstige

  • Forschner, M. (2016). Review of The Quest for the Good Life. Ancient Philosophers on Happiness, by Øyvind Rabbås, Eyjólfur K. Emilsson, Hallvard Fossheim, MiraTuominen (eds.).
  • Forschner, M. (2015). Review of: René Brouwer, The Stoic Sage. The Early Stoics on Wisdom, Sagehood and Socrates. Cambridge-New York: Cambridge Classical Studies.
  • Forschner, M. (2015). Stichworte: Geistlicher (S. 732); Glaube (S. 858); Glaube, dogmatischer (S. 861); Glaube, freier (S. 862); Glaube, gelehrter (S. 863); Glaube, göttlich eingegebener (S. 863); Glaube, historischer (S. 864); Glaube, moralischer (S. 866); Glaubensarten (S. 867); Glaubensartikel (S. 867); Glaubensbekenntnisse (S. 868); Glaubensfreiheit (S. 868); Glaubenslehre (S. 869); Glaubenssymbol (S. 870);. In Kant-Lexikon, 3 Bände, Vol. 1, Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Forschner, M. (2015). Stichworte: Irrglaube (S. 1191); Jesuiten (S. 1200); Ketzer (S. 1238); Kirche, katholische/protestantische (S. 1245); Kirche, sichtbare/unsichtbare (S. 1246); Kirchenglaube/Religionsglaube (S. 1247); Kirche und Staat (S. 1247); Klerus (S. 1252); Mönch (S. 1600). In Kant-Lexikon, 3 Bände, Vol. 2, Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Forschner, M. (2015). Stichworte: Tradition (S. 2309); Vernunftglaube (S. 2511). In Kant-Lexikon, 3 Bände, Vol. 3, Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Forschner, M. (2013). Review of Stoic Theology. Proofs for the Existence of the Cosmic God and the Traditional Gods. Including a commentary on Cleanthes' Hymn of Zeus, by P.A. Meijer.
  • Forschner, M. (2013). Review of Freiheit und Determinismus. Ein philosophischer Kommentar zu Ciceros Schrift De fato, by Magnus Schallenberg.
  • Forschner, M. (2013). Stichworte Stoa und Cicero. In Wörterbuch der Würde, München: Wilhelm Fink.
  • Forschner, M. (2006). Review of The Structured Self in Hellenistic and Roman Thought, by Christopher Gill.